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Flipbooks AI vs Articulate Storyline: Ist deine Datei ein Kurs oder ein Dokument?
Diese beiden Werkzeuge sind keine Konkurrenten. So zu tun, als wären sie es, würde deine Zeit verschwenden. Articulate Storyline ist eine Software zum Erstellen von Kursen: mit Folien, Auslösern, Variablen, bewerteten Quizfragen und einem Paket, das du in einem Lernmanagementsystem veröffentlichst, um zu sehen, wer was abgeschlossen hat. Flipbooks AI nimmt ein fertiges PDF und stellt es als Flipbook mit Umblättereffekt online, das alle über einen Link öffnen können. Die Überschneidung ist klein, aber vorhanden: Handbücher, Arbeitshefte und Nachschlagewerke landen in einem Kurspaket, weil das der einzige verfügbare Weg zur Veröffentlichung war. Dieser Vergleich zeigt, wo die Grenze verläuft, was die kostenlosen Angebote wirklich enthalten, worin sich Branding, Privatsphäre und Einbettung unterscheiden und wann die ehrliche Antwort lautet, dass deine Datei zu Storyline und nicht zu uns gehört.
Wähle Flipbooks AI, wenn es sich bei deiner Datei um ein Dokument und nicht um einen Kurs handelt. Ein Mitarbeiterhandbuch, ein Leitfaden zu Zusatzleistungen, ein Produktkatalog, ein Arbeitsheft für Schulungen, ein Regelwerk oder ein Lookbook: Das sind Dinge, die Menschen lesen und später wieder zur Hand nehmen, nicht Dinge, die sie abschließen. Lade das fertige PDF hoch, wähle einen Umblättereffekt, füge bei einem kostenpflichtigen Tarif dein Logo und deine Markenfarben hinzu und teile einen Link. Er lässt sich in jedem Browser öffnen, ohne Konto, Anmeldung zu einem Kurs oder Login. Das dauert ein paar Minuten. Du musst nichts installieren.
Wähle Articulate Storyline, wenn du Funktionen eines Kurses brauchst. Dazu gehören bewertete Quizfragen mit Bestehensgrenzen und Wiederholungsversuchen, verzweigte Szenarien, bei denen eine falsche Antwort die Lernenden woandershin führt, Softwaresimulationen, mit Folien abgestimmte Tonaufnahmen und vor allem ein SCORM- oder xAPI-Paket, das Abschlüsse und Punktzahlen an ein Lernmanagementsystem meldet. Flipbooks AI bietet davon nichts und wird diese Funktionen auch nicht entwickeln. Wenn du nachweisen musst, dass Maria aus der Buchhaltung das Pflichtmodul abgeschlossen und 80 Prozent erreicht hat, ist der Vergleich hier entschieden: Das ist Storylines Aufgabe und Storyline ist dafür sehr gut geeignet.
Flipbooks AI und Articulate Storyline im Überblick
Funktion
Flipbooks AI
Articulate Storyline
Was Lesende am Ende öffnen
Ein Flipbook mit Umblättereffekt über einen Link
Einen interaktiven Kurs, meist in einem LMS
Wofür das Werkzeug gedacht ist
Fertige Dokumente
Schulungen, die bewertet und nachverfolgt werden müssen
Zeit vom fertigen PDF bis zum veröffentlichten Link
Ein paar Minuten
Länger, weil die Datei zu einem Kurs wird, den du entwickelst
Keine Installation nötig, läuft im Browser
Ja
Nein
Quizbewertungen, Bestehensgrenzen und Wiederholungsversuche
Nein
Ja
SCORM-, AICC- oder xAPI-Ausgabe für ein LMS
Nein
Ja
Aufzeichnung, wer was abgeschlossen hat
Nein
Ja, Meldung über das LMS
Lesende öffnen es ohne Konto und Anmeldung zu einem Kurs
Ja
Meist hinter einem LMS-Login
Umblättereffekte, Lesesteuerung und Hintergrundmusik
Ja
Nein, es wird stattdessen als Kurs abgespielt
Kostenloser Tarif, mit dem du echte Inhalte veröffentlichen kannst
Ja, 3 Flipbooks
Eine Testversion, kein kostenloser Tarif
Preise in USD veröffentlicht und überall gleich
Ja
Auf der Preisseite nachsehen
Flipbooks AI gewinnt 5 dieser 11 Vergleiche, liegt bei 3 gleichauf und verliert 3. Wir haben diese Kriterien ausgewählt. Lies die Zahlen also in diesem Zusammenhang. In den folgenden Abschnitten steht klar, wann Articulate Storyline die bessere Wahl ist.
Preise im Vergleich
Unser Angebot ist schnell erklärt. Flipbooks AI hat drei kostenpflichtige Tarife in US-Dollar. Die Preise stehen auf einer Preisseite und sind überall auf der Welt gleich. Starter kostet 58 Dollar pro Jahr und ist nur jährlich verfügbar. Der Tarif entfernt das kleine Ecklogo oder ersetzt es durch dein eigenes Logo, schaltet Markenfarben für die Steuerelemente des Betrachters frei und bietet die Umblättereffekte, die im kostenlosen Tarif fehlen. Plus kostet 13 Dollar pro Monat oder 96 Dollar pro Jahr. Dazu kommen der Einbettungscode und eine Liste erlaubter Domains. Ultra kostet 27 Dollar pro Monat oder 204 Dollar pro Jahr. Dazu kommen Hintergrundmusik und ein eigenes Passwort für jede lesende Person. Es gibt keine Abrechnung pro Konto, keine Preisangebote und keine Verkaufsgespräche.
Storyline wird nach einem anderen Modell verkauft. Wir nennen hier keine Preise, die wir ständig nachprüfen müssten. Es ist professionelle Software zum Erstellen von Kursen, die pro Benutzer und gewöhnlich im Abo verkauft wird. Meist wird sie als Teil eines größeren Pakets und nicht allein gekauft. Es gibt Tarife für Teams und Bildungseinrichtungen. Der Preis richtet sich an Organisationen, die beruflich Schulungen entwickeln. Auf der Preisseite von Articulate findest du die aktuellen Angaben. Sie können sich ändern, und Angaben in Artikeln veralten schnell. Für die Entscheidung ist weniger der Betrag als das Modell wichtig: Du kaufst einen Zugang für eine Person, die Kurse erstellt, und kein Hosting für ein Dokument.
Um den Preisunterschied richtig einzuordnen, musst du darauf achten, wofür du bezahlst. Bei Storyline bezahlst du für die Entwicklungsumgebung und alles, was danach kommt: Interaktionen, Bewertungen, Veröffentlichungsformate, Überprüfungsabläufe und die Möglichkeit, die Anforderungen eines LMS zu erfüllen. Bei uns bezahlst du dafür, wie ein fertiges Dokument für die Menschen aussieht und funktioniert, die es lesen. Wenn du bereits Storyline-Zugänge für echte Schulungsaufgaben hast, sagt dieser Vergleich nicht, dass du sie kündigen solltest. Die Frage hier lautet, ob jedes PDF in deiner Organisation durch diesen Zugang laufen sollte. Meistens lautet die Antwort nein.
Was jeder kostenlose Tarif wirklich bietet
Der kostenlose Tarif von Flipbooks AI ist ein echter Tarif und keine Testversion. Du kannst bis zu drei Flipbooks gleichzeitig mit 1 GB Speicherplatz veröffentlichen. Enthalten sind der Magazine-Umblättereffekt, ein gemeinsames Passwort, keine Seitenbegrenzung und keine Anzeigen. Lesende brauchen nie ein Konto und dein Flipbook erscheint nie in einem öffentlichen Verzeichnis. Es gibt auch keine Regel wegen Inaktivität: Ein Flipbook bleibt veröffentlicht, bis du es löschst, selbst wenn es ein Jahr lang niemand öffnet. Die drei Flipbook-Plätze werden laufend gezählt. Wenn du ein Flipbook löschst, wird der Platz sofort frei. So kannst du mit einem kostenlosen Konto mit der Zeit weit mehr als drei Dokumente veröffentlichen.
Storyline funktioniert anders, wie die meisten professionellen Programme. Angeboten wird eine kostenlose Testversion statt eines kostenlosen Tarifs. Damit kannst du Inhalte erstellen und testen, bevor du dich festlegst. Die Testversion ist der richtige Weg, um herauszufinden, ob das Werkzeug zu deiner Arbeit passt. Du kannst sie aber nicht dauerhaft zum Veröffentlichen von Dokumenten nutzen. Genau darum geht es bei diesem Vergleich. Auf der Articulate-Webseite findest du die aktuellen Inhalte der Testversion. Die Bedingungen einer Testversion ändern sich auf einer Anbieterwebseite besonders häufig.
Ein zweiter Unterschied ist erwähnenswert, denn er entscheidet öfter als der Preis. Wir hosten das Flipbook für dich und stellen es als URL bereit. Ein Storyline-Kurs ist eine veröffentlichte Datei, die irgendwo abgelegt werden muss: in einem LMS, auf einem Webserver oder bei einem Hostingdienst. Wenn du ein LMS hast, ist das Problem gelöst und du denkst kaum darüber nach. Wenn du keines hast, stockt das Projekt bei der Veröffentlichung des Kurses. Dann liegt die Datei auf einem gemeinsamen Laufwerk und wird per E-Mail weitergeschickt. Bei einem Dokument ist diese ganze Kette unnötig. Deshalb veröffentlichst du Dokumente am besten an einem anderen Ort.
Branding und Wasserzeichen
Die Ausgabe von Storyline trägt deine Marke, weil du jeden Bildschirm selbst gestaltest. Du bestimmst Playerfarben, Schriftarten, Logos und Layout. Auf einem veröffentlichten Kurs erscheint kein Anbieterlogo. Das ist bei professioneller Software zum Erstellen von Kursen, für die du eine Lizenz bezahlt hast, normal. Es gibt dir tatsächlich mehr Kontrolle als unser Werkzeug, denn wir verändern den Inhalt deiner Seiten überhaupt nicht.
Flipbooks AI zeigt auf Flipbooks, die du mit dem kostenlosen Tarif veröffentlichst, ein kleines Ecklogo. Es ist ein Logo in der Ecke und kein Wasserzeichen über die Seiten: Über deinen Inhalt wird nichts gelegt, und neben dem Betrachter erscheinen bei keinem Tarif Anzeigen. Jeder kostenpflichtige Tarif entfernt das Logo. Das beginnt mit Starter für 58 Dollar pro Jahr. Mit demselben Tarif kannst du dort dein eigenes Logo verwenden und Markenfarben für die Steuerelemente des Betrachters festlegen. Der Rahmen rund um dein Dokument passt sich also deiner Farbpalette an, während die Seiten genau so bleiben, wie du sie gestaltet hast.
Keines der beiden Werkzeuge verändert das Design des Dokuments selbst. Wir bieten keine Vorlagensammlung und keinen Seiteneditor im Werkzeug. Layout, Schriftbild und Bilder stecken bereits im PDF. Sie stammen aus InDesign, Canva, Word, Figma oder dem Programm, das deine Designerin oder dein Designer verwendet. Bei Storyline ist es umgekehrt: Du gestaltest jede Seite darin einzeln. Genau das ist für einen Kurs sinnvoll und genau das brauchst du nicht für ein 90-seitiges Handbuch, das bereits als fertige Datei vorliegt.
Privatsphäre und wer dein Flipbook findet
Flipbooks AI ist nur über einen Link zugänglich. Nichts, was du veröffentlichst, erscheint in einem öffentlichen Verzeichnis. Wir übermitteln deine Flipbooks nicht an Suchmaschinen, und Lesende brauchen zum Öffnen kein Konto. Der kostenlose Tarif bietet ein gemeinsames Passwort. Bei Ultra erhält jede lesende Person ein eigenes. Bei den meisten Dokumenten ist ein Link, über den du bestimmst, wer ihn erhält, der richtige Schutz: Du entscheidest, wer ihn bekommt, und zwischen den Lesenden und deinem Katalog steht keine Kontoregistrierung.
Diesen Punkt beschönigen wir nicht. Gerade auf dieser Seite ist er wichtiger als auf den meisten anderen. Ein Passwort bei Flipbooks AI schützt die Betrachteroberfläche, nicht die dahinterliegende Datei. Wenn ein Dokument auf keinen Fall nach außen gelangen darf, einer Geheimhaltungsvereinbarung unterliegt, personenbezogene Daten enthält oder eine Aufsichtsbehörde wissen könnte, wer es geöffnet hat, ist unser Werkzeug nicht der richtige Ort dafür. Kein Tarif ändert daran etwas. Ein geteilter Link ist eine öffentliche URL. Wenn sie in einem E-Mail-Verlauf, Chatkanal oder einer Browsersynchronisierung landet, hast du keine Kontrolle mehr darüber.
Genau hier ist Storyline die bessere Wahl. Der Vorteil liegt beim LMS und nicht bei Storyline selbst. Ein Kurs in einem Lernmanagementsystem ist an eine Identität gebunden: Lernende melden sich an, das System weiß, wer sie sind, Zugänge lassen sich erteilen und entziehen, und es gibt einen Nachweis über den Abschluss, weil die Identität bekannt ist. Wenn du eine Pflichtlektüre mit Prüfprotokoll brauchst, brauchst du einen Kurs und ein LMS, kein Flipbook mit Freigabelink. Sprich das früh im Projekt an, denn davon hängen das Werkzeug und das Budget ab.
Einbetten und Teilen
Du teilst ein Flipbook über einen Link. Füge die URL in eine E-Mail, einen QR-Code, eine Slack-Nachricht oder eine gedruckte Seite ein. Lesende öffnen sie im Browser auf einem Telefon, Tablet oder Laptop, ganz ohne Installation und Konto. Ab Plus für 13 Dollar pro Monat oder 96 Dollar pro Jahr kannst du ein Flipbook in deine eigene Website einbetten. Dazu gehört eine Liste erlaubter Domains. Damit legst du fest, welche Websites es einbetten dürfen. Deshalb ist die Einbettung im kostenpflichtigen Tarif und nicht im kostenlosen enthalten.
Storyline veröffentlicht Kurse, statt sie einfach zu teilen. Das Ergebnis ist ein Paket, das ausgeliefert werden muss: Du lädst es als SCORM oder xAPI in ein LMS oder veröffentlichst es fürs Web und hostest es irgendwo. In einem LMS bedeutet Teilen, dass du Personen zu einem Kurs anmeldest, statt ihnen einen Link zu schicken. Wenn du den Lernfortschritt nachverfolgen willst, ist das ein Vorteil und keine Einschränkung. Articulate bietet auch eigene Überprüfungs- und Hostingdienste, um Kurse zugänglich zu machen. Das Problem ist in der Welt von Articulate also gelöst. Der Ablauf ist einfach aufwendiger, als eine URL einzufügen.
In der Praxis zeigt sich der Unterschied daran, wie Menschen die beiden Inhalte verwenden. Jemand öffnet ein Flipbook an der Bushaltestelle auf dem Telefon, überfliegt es, schließt es und öffnet es drei Wochen später wieder an der wichtigen Seite. Für einen Kurs nehmen sich Lernende Zeit. Keine der beiden Arten ist besser. Sie passen zu unterschiedlichen Lesegewohnheiten. Wenn du einen Kurs entwickelst, bei dem die einzige Interaktion eine Schaltfläche zum Weitergehen ist, hast du ein Dokument geschrieben und als Kurs verpackt. Dieses Dokument wird als Flipbook häufiger gelesen.
Benutzerfreundlichkeit und wofür jedes Werkzeug gedacht ist
Storyline ist ein professionelles Werkzeug und verlangt professionelle Aufmerksamkeit. Folien, Ebenen, Zustände, Auslöser und Variablen ermöglichen echte bedingte Abläufe. So entstehen verzweigte Szenarien und Softwaresimulationen. Menschen, die täglich mit Storyline arbeiten, entwickeln Dinge, die kein Flipbook nachbilden könnte: ein Szenario zur Bearbeitung von Kundengesprächen, das auf die Entscheidungen der Lernenden reagiert, eine angepasste Bewertung oder eine Simulation deiner Software, an der neue Mitarbeitende üben. Das ist ein Handwerk mit einer Lernkurve. Sie lohnt sich, wenn das Ergebnis eine Schulung ist, die funktionieren muss.
Flipbooks AI ist bewusst auf eine Aufgabe beschränkt. Lade ein fertiges PDF hoch, wähle einen Umblättereffekt und füge ein Passwort hinzu, wenn das Dokument privat ist. Bei einem kostenpflichtigen Tarif kannst du dein Logo und deine Markenfarben hinzufügen. Dann teilst du den Link. Es gibt keine Vorlagensammlung, keinen Seiteneditor, keine eigene Domain, keine Teamkonten, keine API, keine Auswertungen und keine Kontakterfassung. Du kannst auch nichts aus einem anderen Werkzeug importieren, denn es gibt nichts zu importieren: Ein Flipbook entsteht aus dem Quelldokument und dein PDF ist dieses Quelldokument.
Sortiere also deine Dateien und nicht deine Anbieter. Alles, was bewertet, nachverfolgt, zertifiziert oder gemeldet werden muss, gehört zu Storyline und bleibt dort. Alles, was Menschen lesen, später wieder aufschlagen und selten in einem Zug abschließen, ist ein Dokument: das Handbuch, das Einarbeitungspaket, der Leitfaden zu Zusatzleistungen, der Jahresbericht, der Produktkatalog oder das Arbeitsheft zum Kurs, das nicht selbst der Kurs ist. Diese Dokumente werden häufiger gelesen, wenn sie sich direkt über einen Link öffnen lassen, als wenn sie als Anhang in einem Modul liegen, für das sich jemand anmelden muss. Viele Teams werden beide Werkzeuge behalten. Das ist die vernünftige Lösung.
Wer sollte was wählen
Wähle Flipbooks AI, wenn
Deine Datei ein fertiges Dokument ist, das Menschen lesen und später wieder aufschlagen, und kein Kurs, den sie abschließen
Du es in wenigen Minuten ohne Installation online stellen und mit deinem Branding über einen Link lesbar machen willst
Lesende es auf einem Telefon ohne Konto, Anmeldung zu einem Kurs oder LMS öffnen sollen
Du möchtest, dass das Leseerlebnis durch Umblättern, dein Logo und deine Farben sorgfältig gestaltet wirkt
Wähle Articulate Storyline, wenn
Du bewertete Quizfragen, Bestehensgrenzen, Wiederholungsversuche oder verzweigte Szenarien brauchst
Du eine SCORM-, AICC- oder xAPI-Ausgabe brauchst, damit ein Lernmanagementsystem Abschlüsse nachverfolgen kann
Du nachweisen musst, wer was und wann abgeschlossen hat
Du Softwaresimulationen, vertonte Folien oder Interaktionen entwickelst und kein Dokument veröffentlichst
So wechselst du von Articulate Storyline zu Flipbooks AI
Für die meisten Fälle ist „wechseln“ das falsche Wort, denn du ersetzt Storyline normalerweise nicht. Du nimmst die Dokumente heraus und lässt die Kurse dort, wo sie hingehören. Gehe Datei für Datei vor, statt eine Migration daraus zu machen. Das Ganze dauert einen Nachmittag.
Trenne die Kurse von den Dokumenten. Sieh dir deine veröffentlichten Inhalte an und stelle bei jedem eine Frage: Muss jemand dafür eine Punktzahl, einen Abschlussnachweis oder ein Zertifikat erhalten? Wenn ja, ist es ein Kurs und bleibt genau dort, wo er ist. Ein Handbuch, Arbeitsheft, Regelwerk, Katalog oder Nachschlagewerk ist ein Dokument und kommt für ein Flipbook infrage.
Suche für jedes Dokument die Quelldatei. Das Design steckt in dem Programm, mit dem es erstellt wurde, meistens InDesign, Word, Canva oder Google Docs, und nicht im Kurspaket. Exportiere aus dieser Quelle ein sauberes PDF, statt etwas aus einer veröffentlichten Ausgabe herauszuholen. So bleibt der Text scharf, interne Links funktionieren weiterhin und Bilder werden nicht ein zweites Mal komprimiert.
Notiere, was der Kurs zusätzlich zum Dokument geboten hat. In dem Modul gab es vielleicht Anhänge, eine Bestätigung des Abschlusses, eine Anmeldeliste, ein Quiz am Ende, eine Tonspur oder ein Glossar. Notiere, welche dieser Dinge du wirklich brauchst. Ein Flipbook enthält nichts davon. Bei manchen Dateien lautet die ehrliche Antwort daher, dass sie in Storyline bleiben sollten.
Lade das PDF zu Flipbooks AI hoch und richte es ein. Lege die Datei auf der Erstellungsseite ab, wähle einen Umblättereffekt, füge bei einem privaten Dokument ein Passwort hinzu und lege bei einem kostenpflichtigen Tarif dein eigenes Logo und deine Markenfarben fest. Sieh dir vor der Veröffentlichung die Vorschau auf einem Telefon an, denn dort werden die meisten Menschen den Link öffnen. Denke daran, dass beim kostenlosen Tarif drei Flipbooks gleichzeitig veröffentlicht bleiben können.
Ändere die Links und sag allen, wo das Dokument jetzt liegt. Ändere die Intranetseite, die E-Mail zur Einarbeitung, den QR-Code und jeden Kurs, in dem die alte Ressource verlinkt ist. Füge den Flipbook-Link dort ein, wo die Menschen bereits suchen. Wenn du Plus nutzt und das Flipbook auf deiner eigenen Website einbettest, füge deine Domains zur Liste erlaubter Domains hinzu, damit es niemand sonst einbetten kann.
Häufig gestellte Fragen
Ist Articulate Storyline kostenlos und was enthält das kostenlose Angebot?
Es gibt keinen dauerhaft kostenlosen Tarif wie bei Flipbooks AI. Articulate bietet eine kostenlose Testversion, mit der du Inhalte erstellen und ausprobieren kannst, bevor du dich festlegst. So kannst du herausfinden, ob das Werkzeug zu deiner Arbeit passt. Es ist aber eine Testversion und kein kostenloser Tarif, mit dem du dauerhaft Inhalte veröffentlichen kannst. Die Bedingungen und Inhalte können sich ändern. Prüfe sie deshalb auf der Articulate-Webseite und nicht in einem Artikel. Unser kostenloser Tarif ist ein echter Tarif: drei gleichzeitig veröffentlichte Flipbooks mit 1 GB Speicherplatz, der Magazine-Umblättereffekt, ein gemeinsames Passwort, keine Seitenbegrenzung, keine Anzeigen und ein kleines Ecklogo auf deinen Veröffentlichungen.
Kann Flipbooks AI Articulate Storyline ersetzen?
Nein. Wer dir etwas anderes erzählt, will dir etwas verkaufen. Storyline erstellt interaktive Kurse mit bewerteten Quizfragen, verzweigter Logik, Simulationen und SCORM- oder xAPI-Paketen, die Ergebnisse an ein Lernmanagementsystem melden. Flipbooks AI bietet nichts davon und wird sich auch nicht in diese Richtung entwickeln. Wir ersetzen eine kleinere, aber verbreitete Anwendung: das fertige Dokument, das nur deshalb als Kurs verpackt wurde, weil es keinen anderen Weg zur Veröffentlichung gab. Ist deine Datei ein Handbuch, Arbeitsheft oder Nachschlagewerk, ist ein Flipbook der einfachere Ort dafür. Muss die Datei bewertet werden, brauchst du Storyline.
Unterstützt Flipbooks AI SCORM oder xAPI?
Nein. Es gibt keine Ausgabe im Format SCORM, AICC oder xAPI, keine LMS-Integration und keine Möglichkeit, einen Abschluss zu melden. Ein Flipbook ist ein gehostetes Dokument, das sich über einen Link im Browser öffnet. Wir wissen nicht, ob jemand es vollständig gelesen hat, denn es gibt keine Berichtsfunktion, die das erfassen könnte. Wenn du nachweisen musst, wer was abgeschlossen hat, brauchst du ein Kurswerkzeug und ein Lernmanagementsystem. An diesem Punkt endet unser Angebot in diesem Vergleich. Das erfährst du besser jetzt als drei Wochen nach Projektbeginn.
Kann ich das Arbeitsheft aus meinem Kurs als Flipbook online stellen?
Ja, und das ist der nützlichste Hinweis in diesem Vergleich. Arbeitshefte, Handbücher, Checklisten und Nachschlagewerke landen oft als Anhänge in einem Kursmodul. Dort werden sie einmal heruntergeladen und nie wieder geöffnet. Exportiere das Arbeitsheft als PDF, lade es zu Flipbooks AI hoch und füge den Link in den Kurs, die E-Mail zur Einarbeitung und das Intranet ein. Der Kurs übernimmt weiterhin die Bewertung und Nachverfolgung. Das Dokument können Menschen direkt auf einem Telefon öffnen, ohne sich irgendwo anzumelden.
Brauchen Lesende ein Konto, um ein Flipbook von Flipbooks AI zu öffnen?
Nein. Jede Person mit dem Link öffnet das Flipbook im Browser auf einem Telefon, Tablet oder Laptop, ohne ein Konto zu erstellen, sich zu einem Kurs anzumelden oder eine App zu installieren. Das Gegenteil gilt für ein LMS. Dort ist die Identität entscheidend, denn nur so lässt sich ein Abschluss erfassen. Nutze diese Unterschiede bewusst: Ein Link ohne Zugangshürde wird deutlich häufiger geöffnet. Eine Anmeldung zu einem Kurs wird dokumentiert. Wenn du beides für denselben Inhalt brauchst, veröffentliche das Dokument als Flipbook und lass die verpflichtende, nachverfolgte Version im Kurs.
Bietet Flipbooks AI Quizfragen oder Bewertungen?
Nein. Es gibt keine Quizfragen, bewerteten Aufgaben, Bestehensgrenzen, Wiederholungsversuche oder Zertifikate. Ein Flipbook ist ein Dokument zum Lesen und keine Aktivität, die jemand abschließt. Wenn ein Quiz wirklich zu deiner Veröffentlichung gehört, erstelle alles als Kurs in Storyline. Oder halte beides bewusst getrennt: Stelle den Lesestoff als Flipbook bereit, das alle öffnen können, und nutze für die Bewertung ein Werkzeug, das die Leistung benoten und das Ergebnis an dein LMS melden kann. Eine Bewertung in einem Dokument nur vorzutäuschen, hilft niemandem.
Was kostet Flipbooks AI?
Es gibt drei Tarife in US-Dollar. Ihre Preise stehen auf einer Seite und sind überall auf der Welt gleich. Starter kostet 58 Dollar pro Jahr und ist nur jährlich verfügbar. Er entfernt das Ecklogo oder ersetzt es durch dein eigenes Logo, schaltet Markenfarben für die Steuerelemente des Betrachters frei und bietet weitere Umblättereffekte, die im kostenlosen Tarif fehlen. Plus kostet 13 Dollar pro Monat oder 96 Dollar pro Jahr. Dazu kommen der Einbettungscode und eine Liste erlaubter Domains. Ultra kostet 27 Dollar pro Monat oder 204 Dollar pro Jahr. Dazu kommen Hintergrundmusik und ein eigenes Passwort für jede lesende Person. Der kostenlose Tarif bleibt kostenlos.
Ist ein Flipbook privat genug für vertrauliche Schulungsunterlagen?
Sei hier vorsichtig. Ein Flipbook ist nur über seinen Link zugänglich. Es erscheint nie in einem öffentlichen Verzeichnis und wir übermitteln es nicht an Suchmaschinen. Ein Passwort bei Flipbooks AI schützt aber die Betrachteroberfläche und nicht die dahinterliegende Datei. Außerdem lässt sich ein geteilter Link als öffentliche URL weiterleiten. Für Unterlagen, die einer Geheimhaltungsvereinbarung unterliegen oder personenbezogene Daten enthalten, oder für Pflichtlektüre, deren Zugriff protokolliert werden muss, solltest du ein Lernmanagementsystem nutzen. Dort melden sich Lesende an und du kannst ihnen den Zugriff entziehen. Das ist ein echter Vorteil des Kurswegs und hat nichts damit zu tun, welches Werkzeug zum Erstellen von Kursen dir besser gefällt.
Kann ich ein Flipbook in dasselbe Portal einbetten, in dem meine Kurse liegen?
Ab Plus kannst du ein Flipbook in eine Seite einbetten, die du kontrollierst. Plus kostet 13 Dollar pro Monat oder 96 Dollar pro Jahr. Mit der zugehörigen Liste erlaubter Domains legst du fest, welche Websites das Flipbook einbetten dürfen. Ob dein Portal einen iFrame akzeptiert, musst du mit der zuständigen Person klären, denn manche Lernplattformen schränken eingebettete Inhalte ein. Wenn iFrames gesperrt sind, verlinkst du einfach direkt auf das Flipbook. Auf einem Telefon öffnet sich das Dokument dann außerdem über die gesamte Bildschirmbreite statt in einem schmalen Fenster.
Ist Articulate Storyline ein gutes Werkzeug?
Ja. Es gehört aus guten Gründen zu den etablierten Werkzeugen seines Fachgebiets: Auslöser und Variablen ermöglichen echte bedingte Abläufe, verzweigte Szenarien reagieren auf die Entscheidungen der Lernenden, Software lässt sich als Simulation aufnehmen, Barrierefreiheit wird solide berücksichtigt und SCORM- sowie xAPI-Ausgaben funktionieren zuverlässig. Dazu kommt eine große Community, die Vorlagen und Antworten veröffentlicht. Wenn du Schulungen erstellst, die bewertet und nachverfolgt werden müssen, ist die Lizenz ihr Geld wert. Diese Seite spricht sich nicht gegen Storyline aus. Unsere Aussage ist enger gefasst: Ein fertiges Dokument braucht kein Werkzeug zum Erstellen von Kursen, um die Lesenden zu erreichen.